Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
Mit Fressen ist nicht nur gieriges Konsumieren gemeint. Im großen Stil industriell hergestellt, wird Nahrung mancherorts im Überfluss angeboten und in großen Mengen weggeworfen. Durch Konsum gestörte Körper und gierige Zivilisationen konsumieren Rohstoffe der Erde und schielen bereits nach anderen Planeten. Mächtige raffen Vermögen und Ländereien, beuten Natur und Tiere sowie andere Menschen aus.
Die von Franziska Rutishauser kuratierte Ausstellung Fressen schließt als dritter Teil einer Trilogie an die beiden Ausstellungen Sex (2019) und Tod (2020) an.
In der Ausstellung werden fotografische, skulpturale, installative, textliche, zeichnerische und Video-Arbeiten mit Blick auf ausgesuchte Fragestellungen im Themenfeld Fressen gezeigt, die sich mit Überfluss, Verschwendung, Gier und Abhängigkeit davon befassen.
Anlässlich der Ausstellung erscheint ein dokumentarischer Katalog.