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Die Galerie Karsten Greve widmet dem Künstler Oliver Kruse erstmalig eine umfangreiche Ausstellung. / Gezeigt werden groß- und kleinformatige Skulpturen aus Holz, Polyamid, Bronze, Aluminium, Feinzement und Sand sowie Arbeiten auf Papier aus den vergangenen zehn Jahren./Oliver Kruse bewegt sich im Grenzbereich zwischen Skulptur und Architektur. Die Übergänge sind fließend, verbinden sich zu einer künstlerischen Einheit. Zentrales Thema seiner Arbeit ist der Raum, die Erforschung von Volumina. Seine architektonischen Entwürfe erinnern oftmals an Großplastiken, während seine Skulpturen einen raumbezogenen Charakter aufweisen, ähnlich kleinformatigen Architekturen. In beiden Fällen gelingt es Oliver Kruse, ein Gleichgewicht und eine Gleichwertigkeit von Innen und Außen zu wahren. Dabei versteht er Skulptur als eine Art Prozess, welcher sich vom Kern, also vom Inneren heraus entwickelt. So gleichen seine Plastiken Räumen, die den Blick nach innen freigeben, die sich nach außen entwickeln und öffnen, sich weder abgrenzen noch hermetisch verschließen. / Die gezeigten Arbeiten auf Papier dokumentieren den gedanklich sowie technisch aufwendigen Entstehungsprozess, der schließlich mit Hilfe von CAD-Programmen gestalterisch umgesetzt wird./Des Weiteren verweist die Ausstellung auf Oliver Kruses Entwurf Quartier 7 im Kontext des städtebaulichen Projekts Raumortlabor, Raketenstation Hombroich./Oliver Kruse wurde 1965 in Nürnberg geboren. Nach seinen Studien bei Erwin Heerich in Hombroich sowie bei Richard Deacon in London gründete er sein Atelier auf der Raketenstation Hombroich. Seit 2005 ist er Professor an der Peter Behrens School of Architecture in Düsseldorf. Er hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teilgenommen./Der Künstler lebt und arbeitet in Köln und Hombroich.#
Zur Ausstellung erscheint eine Broschüre (deutsch, englisch) mit einem Text von Friedhelm Mennekes.#Für weitere Informationen und Bildmaterial kontaktieren Sie bitte/Celia Fanselow: galerie.greve@t-online.de