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Die malerische Verlebendigung des Körperlichen geschieht ausschließlich über die Farbe und das Licht. Simona Deflorin schenkt ihre ganze Aufmerksamkeit der sinnlichen Wahrnehmung der Haut im Spiel von Schatten und Licht. Licht bricht auf – in verschatteten Augenhöhlen leuchtet das Weiß des Augapfels jäh auf – und erzeugt jenen Eindruck des Unheimlichen, der zur sichtbaren, unverwechselbaren Bildvalenz ihres Œuvres gehört.
Irmgard Sedler, Kunsthistorikerin
aus: Traumgesichte, Museum im Kleihusbau, Kornwestheim