Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
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TANZMASCHINE
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+Bernd Hopfengärtner und Sebastian Stang*
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3. bis 16. März 2007
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Samstag, 3. März, 16 Uhr
Darf ich bitten?
Öffentlicher Testlauf.
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Freitag, 9. März, 20 Uhr
Damenwahl.
Party.
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Freitag, 16. März, 20 Uhr
Der letzte Tanz.
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I is another
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»Tanzmaschine« thematisiert das Verhältnis von Individualität und Gemeinschaft und wie es sich im Tanz offenbart. Wer die Installation benutzt, muß permanent entscheiden: Trete ich in einen tänzerischen Dialog oder tanze ich möglichst originell und individuell, um mich aus der tanzenden Masse herauszuheben?
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„Tanzmaschine“ basiert auf einem voyeuristischen Tauschhandel. Sehen und Gesehenwerden, Nehmen und Geben existieren symbiotisch.
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„Tanzmaschine“ ist eine interaktive Videoinstallation. Die Probanden stehen in einem mobilen Raum vor einer Projektionswand mit Videoaufnahmen der vorherigen Tänzer. Gleichzeitig werden sie selbst per Videokamera aufgenommen.
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Ein Computerprogramm trackt die Bewegungen der Tänzer in Echtzeit. Es analysiert sie nach Eigenschaften wie Bewegungsrichtung, Körperausdehnung oder Körperhaltung. Findet das Programm in seinem Datenbestand Abläufe, die dem Tracking des aktiven Tänzers ähneln, spielt es diese auf die Projektionswand.
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Während des Abspielens wird permanent überprüft, ob das Abgespielte und das Aufgenommene noch ausreichende Übereinstimmung zeigen. Wenn nicht, wird eine neue Auswahl getroffen – auf der Leinwand erscheint ein Dritter oder, wenn die Bewegungsabläufe wirklich neu sind, der Tänzer selbst.
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Die Analysedatenbank wächst mit jedem Nutzer. Jeder Tänzer ruft durch seine Bewegungen vorhandenes Bewegungsvokabular ab und produziert gleichzeitig neues. Auf diesem Weg bildet sich ein System verschiedener Bewegungsvarianten aus, das sich stets verfeinert.
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Bernd Hopfengärtner (Konzept und Realisierung)
geboren 1982 in Nürnberg
2003-2006 Studium der Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar
Die Verbindung von Digitalem und Natürlichem ist eine Spezialität Hopfengärtners. 2005 mähte er in ein Weizenfeld einen riesigen zweidimensionalen Barcode, der entschlüsselt den Satz „Hello World“ ergibt und bei Google Earth aus kosmischer Perspektive zu besichtigen ist.
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Sebastian Stang (Programmierung)
geboren 1980 in Ichenhausen
seit 2005 Studium der Mediensysteme an der Bauhaus-Universität Weimar
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+GALERIE ROTHAMEL*
Fahrgasse 17
60311 Frankfurt am Main
www.rothamel.de
galerie@rothamel.de
Fon +49 - 69 - 21 97 66 91
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Für die Dauer der Installation geänderte Öffnungszeiten!/
Di – Sa 16 – 21 Uhr