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Das Lehmbruck Museum beherbergt eine herausragende
Sammlung internationaler Skulptur, Plastik und dreidimensionaler
Kunst. Nachdem in der großen Glashalle die skulpturalen
Hauptstücke von der klassischen Moderne bis zur
Generation der Zero-Bewegung ausgestellt sind, wird im
Neubau nun eine Neupräsentation der Werke bis zur
Gegenwart eingerichtet: Zu sehen sind Pioniere der
Nachkriegskunst von Andy Warhol, Nam June Paik,
Christo, Antoni Tàpies bis Donald Judd; auch ausgreifende
Installationen wie „Raum 90.000 DM“ von Joseph Beuys
(1981) oder das Wandrelief „Two Windows“ (1982/1999)
von Jannis Kounellis. Dann ist auch wieder der beliebte
Raum „Réserve des enfants de Duisburg“ (1993) von
Christian Boltanskis zugänglich: eine Sammlung der
Lieblingsstücke von Duisburger Kindern.
Im Zuge der Neupräsentation sind die oberen Galerieräume
den expressionistischen Gemälden vorbehalten,
für die dieser Bauabschnitt ursprünglich konzipiert worden ist.
Neben den prominenten Gemälden der Künstlergruppen
„Brücke“, „Blauer Reiter“, „Sturm“ und „Novembergruppe“
werden auch herausragende expressionistische Grafiken
und Skulpturen aus der Sammlung des Museums gezeigt.
Punktuell stehen diese modernen Skulpturen gegenüber,
denen ein verwandtes künstlerisches Konzept unterliegt.
Abbildung: Christian Boltanski, Réserve des enfants de Duisburg, 1993, © VG-Bild-Kunst, Bonn 2016,
Foto: Dejan Saric