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Konsequent reduziert Florian Heinke seine Farbpalette ausschließlich auf Schwarz, das er direkt auf Nessel aufträgt, um es als radikales Medium für seine Malerei zu nutzen, die er als Black Pop bezeichnet. Bilder aus schnelllebigen Medien wie dem Internet, Magazinen und Zeitungen und eigene Fotos und Bildmontagen werden von ihm zu unheimlichen Monumenten eingefroren als aufrüttelnder Kommentar zum Phänomen der Sprachlosigkeit. War es die Konsumgesellschaft, die die Pop-Art-Künstler der 1960er Jahre aufgriffen, so reflektiert Florian Heinke zwischenmenschliches Scheitern als Signum der Gegenwart.