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Auktion

36. Versteigerung Malerei Graphik Plastik – Auktion in Berlin

36. Versteigerung Malerei Graphik Plastik
Am 14. Mai 2011 lädt das Auktionshaus
„Ostdeutsche Kunstauktionen“ bereits
zum 36. mal zur Versteigerung von
bildender Kunst. Wie bereits gewohnt
wird auch diesmal wieder ein
umfassender Überblick über das
Kunstschaffen seit den 1920er Jahren bis
heute, bezogen auf den ostdeutschen
Raum, gegeben.

Zwei Höhepunkte der diesjährigen
Frühlingsauktion dürften Hermann
Glöckners „Profilkopf nach links“, eine
Mischtechnik aus dem Jahr 1953 (Taxe
4.600 Euro) sowie das Ölbild „An der
Waldquelle“, eine seltene Arbeit aus dem
Jahr 1910, von Max Lingner (Taxe 6.000
Euro) sein.

Besondere Erwähnung verdient die mit
Aquarellfarben und Deckweiß
überarbeitete Collage o. T. („Zwei
Millionen Mark“) von Edmund Kesting -
Abbildung- aus
den Jahren um 1920/22. Der Künstler,
von dem der Kunstwissenschaftler Lothar
Lang sagte „...daß Ed Kesting zu den
interessantesten Persönlichkeiten der
deutschen Avantgarde in den 20er und
30er Jahren gehört“ ist noch mit weiteren
Werken auf der Auktion vertreten.

Die heiß begehrten Arbeiten der Dresdner
Künstlerin Herta Günther werden wieder
in einer reichen Auswahl präsentiert. Das
Ölbild „Komödie“ (Taxe 4.000 Euro) ist
eine treffsichere Milieuschilderung in
einem von der Künstlerin gestalteten
Rahmen. Der Leipziger Altmeister Max
Schwimmer wird sogar mit neun Unikaten
präsentiert, unter anderem das Aquarell
„Theaterszene mit antiker Säule“ aus den
1950er Jahren (Taxe 1.400 Euro).

Der „Berliner Malschule“ fühlt sich das
Team um Auktionator Raik Hellwich
besonders verbunden. So finden sich
neben Manfred Böttchers Ölbild
„Ostseelandschaft mit Buhnen“ aus den
1960er Jahren (Taxe 3.100 Euro) zwei
großformatige Ölbilder von Harald
Metzkes im diesjährigen Angebot, wie
z.B. das „Küchenstilleben“ (Taxe 4.900
Euro) aus dem Jahr 1976, der wohl
besten Schaffensperiode des Berliner
Meisters. Aus der Frühphase der beiden
Meister soll die Gemeinschaftsarbeit
„Stilleben mit Karpfen und Trompete“,
eine herausragende und sehr seltene
Malerei in Ölfarben aus dem Nachlaß,
unter den Hammer kommen. Das
großformatige Werk aus dem Jahr 1953
soll eine Taxe von 4200 Euro einspielen.

Herauszuheben sind vier Gemälde des
norddeutschen Malerfürsten Otto
Niemeyer-Holstein und als diesmalige
Besonderheit, zwei Ölbilder des Käthe-
Kollwitz-Ehrenpreisträgers Fritz Dähn.

Eine reiche Auswahl graphischer Arbeiten
der Künstler der „Ostdeutschen Szene“,
wie Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig
und Werner Tübke befindet sich ebenso
im Angebot, wie Werke des Berliners
Arno Mohr als auch die der künstlerischen
Avantgarde um Gerhard Altenbourg,
Hermann Glöckner, Hans Kinder und der
Chemnitzer Künstlergruppe CLARA
MOSCH.

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