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Auf den Landschaftsgemälden des Regensburger Malers Jörg Schemmann sieht man keinen Horizont, nur die Weite des Himmels. In den häufig großformatig gemalten Kiefernwäldern, Obstbäumen und Pflanzen ist es das kontrasterzeugende Licht, das in einer schwerelosen Bildwelt Tiefe und Raum erzeugt. In den " Schattengemälden " geht es Schemmann gleichfalls um Raumerzeugung. Der vom eigentlichen Bildgegenstand gelöste Schatten vermittelt einen imaginären Raum - aber gleichfalls mit dem Anspruch der unendlichen Fortführung.
Die von Ferne wie Fotografien anmutenden Bilder erweisen sich bei Annäherung des Betrachters als reine Pinselmalerei, die mit Realität oder Abbildhaftigkeit wenig zu tun hat. Der Betrachter wird dabei auf magische, stille Weise ins visuelle Geschehen des Bildraums eingebunden.