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Auktion

34. Versteigerung der bildenden Kunst aus Ostdeutschland – Auktion in Berlin

34. Versteigerung der bildenden Kunst aus Ostdeutschland
+Bereits zum 34. Mal lädt das Auktionshaus
„Ostdeutsche Kunstauktionen“ am 8. Mai zur
Versteigerung von bildender Kunst.+ Im Jahr
des 20. Firmenjubiläums wird, wie bereits
gewohnt, ein umfassender Überblick über das
Kunstschaffen seit den 20er Jahren bis heute,
bezogen auf den ostdeutschen Raum, gegeben.

Eine reiche Auswahl graphischer Arbeiten der
„großen Vier“ der DDR-Kunstszene Wolfgang
Mattheuer, Bernhard Heisig, Willi Sitte und
Werner Tübke befinden sich ebenso im Angebot,
wie Arbeiten der künstlerische Avantgarde um
Hermann Glöckner, Willy Wolff und der
Chemnitzer Künstlergruppe CLARA MOSCH.

Ein Höhepunkt der diesjährigen Frühjahrsauktion
dürften Gerhard Altenbourgs „Blätter zu
Bobrwoski“ sein (Taxe: 7.000 Euro). Die Mappe,
die unter dem Titel „Über den Strom ein
Gezweig“ als 11. Druck der Kabinett-Presse
Berlin, 1969 erschien, enthält insgesamt 15
Holzschnitte und Lithographien und ist ein frühes
Hauptwerk des Künstlers.

Zwei nicht nur besonders schöne, sondern auch
äußerst seltene Arbeiten des Dresdener
Avantgardisten Edmund Kesting werden ebenso
einen neuen Besitzer finden. Eine
konstruktivistisch-suprematistische Collage aus
dem Jahr 1926, die an Curt Schwitters und El
Lissitzky erinnert, zu denen Ed Kesting gute
Kontakte pflegte, ist mit 5.300 Euro taxiert. Das
großformatige und expressive Ölbild
„Sonnenaufgang im Darßwald“ (siehe Foto) ist
mit 7.000 Euro geschätzt.

Die auf Auktionen heiß begehrten Arbeiten der
Dresdnerin Herta Günther werden diesmal in
einer besonders reichen Auswahl präsentiert.
Gleich drei auf dem Kunstmarkt äußerst seltene
Ölbilder sowie zahlreiche Pastelle, Aquarelle und
Farbradierungen lassen den Betrachter in die
mondäne Bilderwelt der Künstlerin eintauchen.

Der sogenannten „Berliner Malschule“ fühlt sich
das Team um Auktionator Raik Hellwich
besonders verbunden. So ist man besonders
stolz, daß mit Manfred Böttchers „Strand“ aus
dem Jahr 1978 (Taxe: 4.200 Euro) und Harald
Metzkes „Möwe (im Sturzflug)“ aus dem Jahr
1971 (Taxe: 3.500 Euro) zwei besonders schöne
Ölbilder dieser beiden wichtigsten Berliner
Malerpersönlichkeiten angeboten werden
können.

Herauszuheben sei noch der „Liegende weibliche
Akt“ des norddeutschen Malerfürsten Otto
Niemeyer-Holstein (Taxe: 3.900 Euro). Die
kraftvolle Malerei von 1976 rundet das Angebot
dieser Frühjahrsversteigerung ab.

Die angebotenen Arbeiten können ab 20. April in
den Geschäftsräumen von „Ostdeutsche
Kunstauktionen“ in der Bänschstraße 35 im
Berliner Stadtteil Friedrichshain begutachtet
werden. Der Auktionskatalog ist online unter
www.ostdeutsche-kunstauktionen.de verfügbar.
Auf Wunsch wird dieser auch in gedruckter Form
verschickt.

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