Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
Gerd Pechstein,
1942 in Sachsen geboren, erbte gleichsam seine bildnerische Begabung von der Mutter und dem Großvater. Zeichnen, Malen und handwerkliches Gestalten begleiteten ihn auf allen seinen Lebenswegen. Die Tätigkeit als Orgelbauer brachte nicht die Erfüllung im Künstlerischen. Auch aus wirtschaftlichen Gründen wechselte er in den Schuldienst, um sich 12 Jahre später als selbständiger Instrumentenbauer (Cembalomacher) zu etablieren. Erst hier ließ sich neben dem Technischen auch das Gestalterische frei variieren. Gewohnt, kleinste mechanische Details zu einem großen Ganzen zu fügen, entdeckte er die Federzeichnung für sich neu. Seine Arbeiten sind detailreich und haben meist erzählerischen Charakter. Zuweilen werden Aquarellfarben und Blattgold sehr sparsam eingesetzt.