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Die Galerie am Dom Frankfurt zeigt vom 24. Oktober bis 15. November 2008 Malerei von Erik Offermann. /
Die Vernissage findet am Freitag, den 24. Oktober 2008 von 19 bis 21 Uhr in den Räumen der Galerie in der Fahrgasse 22, 60311 Frankfurt in Anwesenheit des Künstlers statt.#
Zwischen Nähe und Ferne scheinen sich die Meer- und Parklandschaften
Erik Offermanns zu bewegen, die vom 24. Oktober bis 15. November 2008
in der Frankfurter Galerie am Dom zu sehen sind.
Die Arbeiten des gebürtigen Aacheners scheinen Abbilder einer Wirklichkeit
zu sein, wie wir sie täglich erleben: Porträts, Stadtansichten und Meerlandschaften mit weitem Horizont. /
Bei allem Realitätsbezugs charakterisiert sie dennoch eine seltsame Entrücktheit und Unzugänglichkeit. /
So lockt uns in den nächtlichen Parkansichten ein rätselhaftes Licht in die Bildtiefe, aber ein weiteres Eindringen wird durch Bäume oder Häuserfassaden im Hintergrund verwehrt. /
Die perspektivischen Ansichten, die uns Offermann präsentiert, wirken wie fotografisch heran gezoomte Bilder einer uns bekannten und vertrauten Realität. /
Und tatsächlich nähert sich Offermann dem jeweiligen Sujet zunächst fotografisch, bevor er die im weiteren Entstehungsprozess gewonnenen Bildkompositionen im Medium der Malerei neu formuliert. /
Gekonnt eingesetzte Verwischungen und Unschärfen stehen einem annährend fotografischen Realismus gegenüber und entrücken die Landschaften Offermanns in eine unwirkliche Ferne. Bei ihrem Anblick können wir nie sicher sein, ob wir es nicht doch mit einer erträumten oder aus der Erinnerung heraus idealisierten Landschaft zu tun haben. /
So entstehen auf die Leinwand gebannte magische Landschaften, die von unserer lebenslangen Suche nach Vertrautheit und Fremdheit, nach Nähe und Ferne erzählen.