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Schaut man in die Biographien der Künstler dieser Gruppenausstellung, ist es hilfreich, einen Globus zur Hand zu nehmen oder zeitgemäßer „Google Earth“ zu bemühen. Auch stellt sich in ihrer Gegenwart nahezu babylonisches Sprachengewirr ein. Alle drei Künstler wohnen oder wohnten in München und sind weit gereist – was wiederum ihren heutigen Blick auf die Landeshauptstadt prägte. Gemeinsam ist ihnen, dass sich ihre aktuellen Bilder einer fernöstlichen Bildersprache bedienen. Emka zeigt Ansichten des Münchner Olympiaturmes, als wäre er bei Hokusai in die Lehre gegangen. Die subtil erotischen Bilder der Engländerin Kate Crook muten an wie das feine Gespinnst eines kostbaren Seidenkimonos und die Finnin Sanna Myrttinen entführt mit ihren Bildern in pittoreske fernöstlich-exotische Bilderwelten.